Haydn: Die Schöpfung - App / Übehilfe | Carus-Verlag

Joseph Haydn Die Schöpfung

Oratorium Hob. XXI:2, 1798

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Haydns großartige „Schöpfung“ markiert so etwas wie die „Geburtsstunde“ des großen deutschen Oratoriums, steht das weltweit beliebte Werk doch als Markstein zwischen den großen Oratorien Händels und Mendelssohns. Gerade mit der Musik Händels hat das Werden der „Schöpfung“ einiges zu tun, denn der Komponist empfing auf seinen beiden Englandreisen in der ersten Hälfte der 1790er Jahre starke Eindrücke insbesondere von Monumentalaufführungen in der Westminster Abbey. Zwar sind die Chorpartien nicht von besonderer Schwierigkeit, um jedoch die Leichtigkeit und das Schwunghafte von Haydns Musik optimal herauszulocken, sollten alle Partien perfekt sitzen.

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Es musizieren: Julia Kleiter (soprano), Maximilian Schmitt (tenore), Johannes Weisser (basso) – RIAS-Kammerchor, Freiburger Barockorchester – René Jacobs

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  • First Part 1. Introduction · The Representation of Chaos Recitativo (Raphael, Chorus, Uriel)

    Raphael
    In the beginning God created the heaven and the earth;
    and the earth was without form and void;
    and darkness was upon the face of the deep.

    Chorus
    And the Spirit of God
    moved upon the face of the waters.
    And God said: Let there be Light,
    and there was Light.

    Uriel
    And God saw the Light, that it was good;
    and God divided the Light from the darkness.

    2. Aria (Uriel, Chorus)

    Uriel
    Now vanish before the holy beams
    the gloomy dismal shades of dark;
    the first of days appears.
    Disorder yields to order the fair place.
    Affrighted fled hell’s spirits black in throngs;

    ...

  • Erster Teil 1. Einleitung · Die Vorstellung des Chaos Recitativo (Raphael, Chor, Uriel)

    Raphael
    Im Anfange schuf Gott Himmel und Erde,
    und die Erde war ohne Form und leer,
    und Finsternis war auf der Fläche der Tiefe.

    Chor
    Und der Geist Gottes
    schwebte auf der Fläche der Wasser,
    und Gott sprach: Es werde Licht,
    und es ward Licht.

    Uriel
    Und Gott sah das Licht, dass es gut war,
    und Gott schied das Licht von der Finsternis.

    2. Aria (Uriel, Chor)

    Uriel
    Nun schwanden vor dem heiligen Strahle
    des schwarzen Dunkels gräuliche Schatten:
    der erste Tag entstand.
    Verwirrung weicht, und Ordnung keimt empor.

    ...

  • Abridged Foreword of the Edition Carus 51.990/03

    Wolfgang Gersthofer
    Translation: Earl Rosenbaum

    In the first half of the 1790s Joseph Haydn made two concert tours to England which were of decisive importance for the composition of The Creation: Not only did the monumental performances in Westminster Abbey leave a lasting impression, but on his last departure from London in August 1795 he is supposed to have been given an older oratorio libretto on the biblical story of creation, originally intended for Handel, however its existence in this form has never been documented.

    Following his return to Vienna, Haydn actually did set to work on the material at once, whereby Gottfried Bernhard Freiherr van Swieten (1733–1803), who was almost the same age, would become his most important contact. Born in Leyden, in the Netherlands, since 1755 a diplomat in the service of the Habsburgs, during his last assignment abroad at the Prussian Court of Frederick the Great van Swieten became acquainted with the music of Handel and Bach, which henceforth essentially shaped his musical preferences. Even after leaving his political functions he continued to make his mark in the intellectual life of the Imperial (musical) Metropolis as what

    ...

  • Gekürztes Vorwort der Ausgabe Carus 51.990/03

    Wolfgang Gersthofer

    Joseph Haydn unternahm in der ersten Hälfte der 1790er Jahre zwei Konzertreisen nach England, die für das Entstehen der Schöpfung eine ausschlaggebende Bedeutung erlangen sollten: Nicht nur hatten Monumentalaufführungen Händel’scher Oratorien in der Westminster Abbey bei ihm nachhaltigen Eindruck hinterlassen, sondern bei seiner endgültigen Abreise aus London im August 1795 soll ihm zudem ein älteres, ursprünglich für Händel bestimmtes Oratorienlibretto über die biblische Schöpfungsgeschichte zur Vertonung überreicht worden sein.

    Nach Wien zurückgekehrt, machte sich Haydn tatsächlich alsbald an die Arbeit, wobei ihm der fast gleichaltrige Gottfried Bernhard Freiherr van Swieten (1733–1803) zur entscheidenden Bezugsperson werden sollte. Gebürtig aus dem niederländischen Leyden, ab 1755 Diplomat in habsburgischen Diensten, hatte van Swieten auf der letzten seiner Auslandsstationen am preußischen Hofe Friedrichs des Großen Bekanntschaft mit der Musik Händels und Johann Sebastian Bachs geschlossen, was fortan seine musikalischen Vorlieben nicht unwesentlich prägen sollte. Auch nach dem Ausscheiden aus seinen politischen Funktionen (1791)

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Zusatzinformationen zum Werk
  • Als Kapellmeister des Fürsten Esterházy schuf Haydn neben zahlreicher Instrumentalmusik und verschiedenen Opern auch gewichtige Beiträge zur Kirchenmusik, u.a. die vierzehn lateinischen Messen, von denen allerdings nur zwölf authentisch bzw. vollendet sind; dazu Motetten und Offertorien, zwei gewichtige Te-Deum-Vertonungen, zwei Salve Regina, ein Stabat Mater sowie die unterschiedlichen Fassungen der Sieben Worte des Erlösers am Kreuze.  Die Messen sind, mit Ausnahme der Jahre 1783–1795, zwischen 1749 und 1802 kontinuierlich entstanden und bilden damit die Gattung, mit der sich Haydn am längsten beschäftigt hat. Die bis 1782 komponierten sechs (authentischen bzw. vollständigen) Messen sind stilistisch sehr unterschiedlich, neben kurzen Missae breves stehen auch ausgedehnte Messen mit reicher Orchesterbesetzung; dagegen bilden die sechs, ab 1796 entstandenen sog. späten Messen eine vergleichsweise homogene Gruppe groß besetzter und umfangreicher Werke. Mit seinen beiden großen Oratorien „Die Schöpfung“ (1798) und „Die Jahreszeiten“ (1801) begründet Haydn die Tradition des bürgerlichen deutschen Oratoriums. zur Person
  • Maximilian Schmitt entdeckte seine Liebe zur Musik als Chorknabe bei den Regensburger Domspatzen. Ab 1999 studierte der Tenor Gesang an der Berliner Universität der Künste. 2005 und 2006 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München und konnte noch während dieser Zeit am Salzburger Landestheater als Tamino in der Zauberflöte debütieren. Ab der Saison 2008/2009 wird Maximilian Schmitt für zwei Jahre ins Festengagement an das Staatstheater Mannheim gehen. Neben seiner Leidenschaft für die Oper gewinnt seine Tätigkeit als Konzertsänger immer größeres Gewicht. Er arbeitete u. a. der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Kammerorchester Basel, dem Symphonieorchester des Bayerischen und des Mitteldeutschen Rundfunks und dem Swedish Radio Symphony Orchestra zusammen. 2009 wird er wieder mit Helmuth Rilling und der Bachakademie auf Tour gehen und mit dem Leipziger Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly arbeiten. zur Person

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